Wilhelm Riphahn
Wilhelm Riphahn, auch Riphan, (* 25. Juli 1889 in Köln; † 27. Dezember 1963 ebenda) war ein deutscher Architekt.
Also recorded as Wilhelm Riphan · Wilhelm Ripahn
Wilhelm Riphahn

Geolina163 · © Geolina / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons) · CC BY-SA 4.0
- Born
- 1889. · Cologne.
- Died
- 1963. · Cologne.
- Nationality
- Germany.
- Occupation
- architect.
- Education
- Technical University of Munich.
- Languages
- German.
In this article
Leben und Werk
Wilhelm Riphahn wurde geboren als Sohn des Archtekten und Bauunternehmers Gottfried Riphahn und seiner Frau Maria Wilhelmine. Ihr Bruder Peter Gärtner und ihr Vater Wilhelm Gärtner sind ebenso ais dem Baugewerbe, Beziehungen bestehen diesbezüglich auch zu Heinrich Wiethase und der „Architektendynadtie“ Bong. Riphahn ist daher weniger akademisch als handwerklich-praktischer Natur. Er besuchte zunächst die „angesehene“ Baugewerkschule Köln, daran anschließend als Hospitant die Technische Hochschule München, die Technische Hochschule Dresden und die Technische Hochschule (Berlin-)Charlottenburg – zu seinen Lehrern zählten Theodor Fischer, Carl Hocheder, Martin Dülfer und Cornelius Gurlitt. • Illustration — Die „Bastei“ am Rheinufer in Köln, 1924
Frühzeit bis 1920
Er arbeitete zunächst im Siemens-Baubüro in Berlin und 1912 im Büro Gebrüder Taut & Hoffmann (Bruno Taut, Max Taut und Franz Hoffmann) in Berlin, außerdem war er zeitweise Mitarbeiter im Büro von Otho Orlando Kurz in München und beim Stadtbaurat Hans Erlwein in Dresden. Ab 1913 war Wilhelm Riphahn als selbstständiger Architekt in Köln tätig. Seine ersten Entwürfe sind zwar nicht historistisch, doch zunächst etwa von Theodor Fischer geprägt, wie das (zerstörte) Bootshaus für den Ruderklubs „Germania“. Mehrere Mehrfamilienhäuser folgen. Das „Montanushaus“ und das „Deutzer Freiheit Entreé“ tragen Züge des Dresdner Barock, auch in ihrer städtischen Einbindung. Alle diese Arbeiten entstanden unmittelbar vor dem Ersten Weltkrieg 1913/14. Zu Kriegsbeginn und dem Einbruch der Auftragslage schloss Riphahn sich mit dem Architekturbüro von Caspar Maria Grod zusammen, das mit einem Siedlungsprojekt der 1913 von der Stadt gegründeten GAG (Gemeinnützige Aktiengesellschaft für Wohnungsbau) im Kölner Vorort Bickendorf begonnen hatte, eine an der Gartenstadtidee und niederländischen Vorbildern orientierte Blockrandbebauungen um grüne, auch landwirtschaftlich genutzte Höfe. Nachdem die Bauarbeiten wegen kriegsbedingtem Materialmangel vorübergehend eingestellt wurden und Grod einen Direktorenposten bei dem kriegswichtigen Flugzeugbauer Condor übernimmt, modernisierte der nun alleinverantwortliche Riphahn die Pläne für die Fertigstellung von 1918–1920 etwas. Bürgermeister Konrad Adenauer bemühte sich zielstrebig Köln zu einer Großstadt umzustrukturieren, wofür er für kurze Zeit (1920–1923) den Hamburger Baudezernenten Fritz Schumacher gewinnen konnte, der ein Gesamtkonzept für „Das zukünftige Köln“ vorlegte, dass auf Wohnungsnot (vor allem wegen der verheirateten Kriegsheimkehrer und den Flüchtlingen aus den enteigneten Gebieten) und steigendem Verkehrsaufkommen reagierte, in dem Vororte integriert und die Infrastruktur erweitert wurden. Gemeinnützige Baugesellschaften spielten dabei eine große Rolle, die GAG war die wichtigste und Riphahn wurde ihr fast ausschließlicher Architekt (was bei konservativen Architekten zu Unmut führte). Von 1919 bis 1933 wuchs die Stadtbevölkerung von 634.000 auf 757.000, mehr als doppelt so viele wie um 1900.
Expressionistisch geprägte Bauten
Der Formensprache des Expressionismus wendete er sich explizit im mehreren Projekten in der ersten Hälfte der 1920er Jahre zu, von denen die „Bastei“ von 1924 sein insgesamt bekanntestes Werk geworden ist. Dem Sockel eines preußischen Befestigungsturms am Rheinufer und Endpunkt des inneren Straßenrings, setzte er ein weit überkragendes Panorama-Restaurant auf, dessen sternförmig ausgespanntes Flachdach, das durchgängig umlaufende Fensterband und die Rondellunterseite von Zackenformen geprägt sind. Die Verglasung entstand erst 1927, ursprünglich gab es einen offenen Balkon. Straßenseitig wird der schlichte Eingang von dem weit herausgeschobenen, wie die Kommandobrücke eines Schiffs wirkende Restaurantstockwerk überfangen. Für das Straßeneck auf der linken Seite gegenüber der „Bastei“ machte er Pläne für ein siebenstöckiges Wohnhaus, das in senkrechten Scheiben dem Grundstück entsprechend nach hinten gestaffelt und je um ein Stockwerk niedriger wurde, was an eine Welle oder einen Schiffsbug denken ließ; das Projekt wurde aber nicht realisiert. Der kristallartige Anbau von 1923 zum privaten „Wohnhaus R.“ in Köln-Braunsfeld ist ebenso expressionistisch: eine sich zum Garten hin verjüngende Trapezform mit beidseitig aus dem Baukörper im ersten Stock ausdrucksvoll heraustretenden Keilspitzen; deren sechs Ecken wurden in einer niedrig ummauerten Eingangsterrasse (um 90° gedreht) nochmals aufgenommen. Die ersten Bauabschnitte der „Rosenhofsiedlung“, „Bickendorf II“, 1923 begonnen, erhielten lediglich sehr zurückgenommene expressionistische Fassadendetails wie zackenähnliche Spitzbögen, genauso wie der fast zeitgleiche und noch schlichtere GAG-Siedlungbau „Grüner Hof“, der ersten Wohnsiedlungsplanung in Deutschland, die um einen gemeinsamen (begrünten) Hof organisiert ist. Schon hier sind auch weitere wesentliche Merkmale zu finden, wie erhöhte Eckgebäude und herausgestellte Ladenpavillons an den Hofzugängen. Sind die frühen Bauten noch mit romantischen Walmdächern abgeschlossen, tauchen Flachdächer zunächst nur an den Risaliten oder Teilen der Eckbauten auf und verdrängen nur langsam die roten gedeckten Satteldächer.
Modernismus
Die weiteren Straßenzüge der „Rosenhofsiedlung“ (1925/26) in Bickendorf wurden von Riphahn wesentlich moderner gestaltet, aber auch, zum Sparen angewiesen, zunehmend ökonomischer. Ein von ihm geplantes Schulgebäude und ein Lebensmittelgeschäft wurden nicht umgesetzt. Sie sollten in der Achse von dem weiten Rosenhof, dem zentralen, namengebenden Platz, und der Kirche im Viertel (St. Dreikönigen) liegen, um deren Bau er sich auch bewarb, aber unterlag. Riphahns Entwürfe wurden in der Zeitschrift Moderne Bauformen 1927 von den radikaleren „Wohnmaschinen“ (Le Corbusier) abgegrenzt. In einer Monografie von 1927 betont de Fries Riphahns „plastisches Raumempfinden“, seine körperlichen Gebäude würden durch Licht modelliert. Als Beispiel eines freistehenden Wohnhauses sei der Entwurf für das „Haus Dr. E.“ von 1925 genannt, ein dreiteilig geschachtelter Backsteinbau mit Flachdach, der horizontal durch breite verputzte Bänder (statt Gesims) und Wandflächen und schmalen Fensterbändern gegliedert wird. Von 1925 arbeitete er wieder mit Caspar Maria Grod zusammen. Grod übernimmt die technischen Aspekte für das Büro Riphahn & Grod, dass bis zu Grods Tod 1931 besteht, während Riphahn auf die Entwürfe und die Akquise konzentriert ist. Beide errichteten 1931 in nur fünfmonatiger Bauzeit mit dem UFA-Filmpalast eines der spektakulärsten Bauwerke jener Zeit in Köln. Mit einer Sitzplatzkapazität von 3.000 war er das größte Kino in Westdeutschland. Auf der Hohe Straße entstand außerdem 1942 ein Wochenschautheater für die Ufa und nach dem Krieg entwarf er (im Zuge der Hahnenstraßen-Bebauung, s. u.) 1947 die „Hahnentor-Lichtspiele“. 1928 fand die internationale Presseausstellung Pressa in Köln statt, für die Riphahn & Grod die temporären Pavillons für die Kölnische Zeitung und die Leipziger Neuesten Nachrichten entwarfen. Ersterer wird neben den Pavillonentwürfen von Erich Mendelssohn, El Lissitzky und Hans Schumacher als bedeutend angesehen. In diesem Jahr gründete er zusammen mit Dominikus Böhm, Clemens Klotz, Paul Pott, Hans Schumacher und anderen den „Block Kölner Baukünstler“. Adenauer fordert 1929 die vollständige Abwendung des genossenschaftlichen Wohnungsbaus vom Einfamilienreihenhaus zum mehrstöckigen und rationalisierten Bau mit möglichst vielen Wohnungseinheiten. In Wasmuths Mobatsheften für Baukunst findet sich 1928 eine der wenigen Statements:
Nachkriegsbauten
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er gleich 1945 in den Beirat der städtischen Wiederaufbaugesellschaft berufen. Die Architekten Hanns Menne, Benvenuto Bausch und Wolfgang Schmidtlein wurden wichtige Mitarbeiter. Bis zu seinem Tod Anfang der 60er Jahre gab er der Stadtentwicklung Kölns wesentliche Impulse, indem er mit einem Masterplan für die Ost-West-Achse (Hahnenstraße zwischen Rudolfplatz und Neumarkt) ein stadtverträgliches Maß und eine luftige Architektur schuf (1947–1950) und einer Gruppe von Gebäuden auf dem Areal um die Oper (1954–1962). Auch vielleicht der Nachkriegsnot geschuldet säumte Riphahn die Hahnenstraße mit eingeschossigen Geschäftsbauten, die an den Blockrändern von zwei massigen Wohngebäuden flankiert wurden, die zur südlichen Parallelstraße hin von einem wieder etwas niedrigeren Riegel verbunden wurden. Die Wohnungen der U-förmigen Anlage bekamen durch die Flachbauweise der Geschäfte bis ins Erdgeschoss Licht und offenen Raum. Auf der nördlichen Straßenseite ließ er die Bebauung durch verschiedene Architekten kleinteiliger gestalten, die mit Riphahns „Hahnentor-Lichtspiele“ am Rudolfplatz und dem Eckgebäude am Vorplatz von St. Aposteln, dem British Council („Die Brücke“), 1950 abgeschlossen wurde. Was das Opernareal betrifft, war es einzigartig, wie ein einzelner Architekt hier im Zentrum einer Stadt eine wesentlichen Fläche gestalten konnte und damit auch die folgende Gestaltung von dessen Umgebung mitbestimmte. Neben dem Opernensemble am Offenbachplatz, die Oper mit den zwei imponierenden Ateliertürmen, ihr Rücken zur Krebsgasse, wohin Riphahn für die Theaterbesucher ein Parkhaus setzte, südlich das flache Schauspielhaus, das zuletzt errichtet wurde, dem gegenüber das Restaurant, die verglasten „Opernterrassen“, mit Brückenverbindung zur Oper, auf der gegenüberliegenden Ostseite der Nordsüdfahrt, ein gelb geklinkerter Wohn- und Geschäftshausriegel mit Dachgärten, die zur Schildergasse hin anschließende Überbauung der Nord-Süd-Fahrt („Antoniterhof“) und ein Kaufhaus mit zwölfgeschossigem „Turmhaus“ auf dieser wichtigen Einkaufsstraße, die den Neumarkt mit der Hohe Straße zum Dom verbindet.
Weitere Projekte
Neben den über 70 Entwürfen Riphahns für Gebäudeplanungen in Köln und seinen Vororten, die auch umgesetzt wurde, stehen noch ein Dutzend Wettbewerbsteilnahmen wie die Brückenkopfbebauung am Heumarkt (1925), nach dem Krieg der Wettbewerb um ein Theater im Volksgarten (1947; nicht umgesetzt), den Wiederaufbau des Kölner Hauptbahnhofs 1952 und ein Bürohaus am Rudolfplatz für die Provinzial-Versicherung (1959).
Außerhalb Kölns
Auch an Wettbewerben außerhalb Kölns nahm er teil: für das Hygienemuseum in Dresden 1922, die Reichsbank in Berlin 1933, den Kaufhof auf der Düsseldorfer Königsallee (1949) einem Bürohaus für die Phoenix-Rheinrohr-AG dort (1955) und das Nationaltheater Mannheim, an dem er sich mit Rudolf Schwarz und Josef Bernard gemeinschaftlich beteiligte. Nach dem Wettbewerb um die Kölner Oper 1952 und deren Baubeginn zwei Jahre später, bewarb er sich auch noch mit Entwürfen für das Theater in Recklinghausen für die Ruhrfestspiele (1957), wo er die Jury beriet, das Theater Trier (1960) und das Staatstheater Darmstadt (1961). Jenseits von Köln wurden dennoch auch einige Projekte Riphahns Realität. Gebaut wurde die Siedlung Dammerstock in Karlsruhe, die er 1929 zusammen mit Walter Gropius und Otto Haesler erarbeitete, der Wiederaufbau der oberbergischen Stadt Engelskirchen, der schon vor Ende des Krieges 1944 aufgenommen wurde und an dem er bis 1948 mitwirkte. Auch in Düsseldorf setzte er zusammen mit Eugen Blanck und Hans Schwippert 1952/53 das Bürohochhaus für die Provinzial um, und in Mönchengladbach das Geschäftshaus der Gebrüder Heinemann (1953–1956). • Illustration — Grabstätte der Familie auf dem Melaten-Friedhof in Köln
Privatleben
Zurück in Köln gründete Riphahn 1913 sein erstes Archtekturbüro und heiratete noch im gleichen Jahr Paula Maria Berta Schuhmacher. Sie starb sechs Jahre später mit nur 30 Jahren, hinterließ ihm aber zwei Kinder, Greta (* 1914) und Karl Heinz († 1950). Riphahn heiratete 1922 die ebenso verwidwete Ada Silvia Friedmann (1890–1962), die schon eine Tochter Renate hatte. 1922 wurde die gemeinsame Tochter Marlene geboren († 2004), die später Schauspielerin wurde. Wilhelm Riphahn starb am 27. Dezember 1963. Er wurde im Familiengrab auf dem Kölner Melaten-Friedhof begraben.
Würdigungen und Nachlass
1950 erhielt Riphahn die Ehrendoktorwürde (Dr.-Ing. E. h.) der Technischen Hochschule Braunschweig und 1953 den Großen Kunstpreis des Landes Nordrhein-Westfalen. 1955 wurde er zum ordentlichen Mitglied der Akademie der Künste in Berlin berufen. Nur außerhalb, im Vorort Seeberg (Bezirk Chorweiler), hat die Stadt Köln eine kleine Einliegerstraße nach ihm benannt. Das Kölner Stadtarchiv hält den Nachlass Wilhelm Riphahns.
Chronologische Werkliste
Im Folgenden ist ein Großteil der Bauten, die Riphahn entworfen hat und auch umgesetzt wurden, chronologisch aufgeführt. Wenn die Gebäude, wie häufig, seitdem zerstört oder verändert wurden, ist dies vermerkt. • Illustration — „Deutzer Freiheit Entreé“, Frühwerk von 1914 • Illustration — Dresdner Bank Köln, Unter Sachsenhausen • 1913/14: Bootshaus für den Ruderklubs „Germania“ (zerstört) • 1913/14: vier Mehrfamilienhäuser in Köln-Lindenthal, Scheffelstraße 19, 21, Gleueler Straße 205, 207 (alle stark verändert) • 1913/14: „Montanushaus“ (auch „Haus an der Ecke“), Montanusstraße/Frankfurter Straße, Köln-Mülheim (stark verändert) • 1914: Wohnhausgruppe Justinianstraße/Deutzer Freiheit, Köln-Deutz, „Deutzer Freiheit Entreé“ • 1918–1921: Fertigstellung der von Grod begonnenen Wohnsiedlung Bickendorf I • 1919–1921: Beamtenkolonie für die Firma Meirowsky & Co, Köln-Porz • 1919–1928: Wohnanlage am Nordfriedhof Köln-Mauenheim (Abgerissen 2014/15 und durch Neubauten ersetzt) • 1922–1923: Mehrfamilienhäuser und eine Schule in Flachbau • 1922–1924: Wohnanlage „Grüner Hof“ in Köln-Mauenheim (Erweiterung der vorgenannten Wohnsiedlung) • 1921: Straßenbahnausbesserungswerk, Mönchsgasse, Köln-Weidenpesch • 1921–1922: Institut für Verkehrswissenschaften, An der Bottmühle, Köln • 1922–1931: GAG-Wohnsiedlung „Bickendorf II“ in Köln, Farbgestaltung höchstwahrscheinlich von Heinrich Hoerle (wird noch in den 1930er Jahren im Stil, aber nicht von Riphahn selbst, erweitert) • 1924: Panorama-Restaurant „Bastei“, heutiges Konrad-Adenauer-Ufer, Köln (Umbau 1927 und Wiederaufbau 1958–1960 durch Riphahn) • 1925–1930: „Siedlung Zollstock“ in Köln-Zollstock • 1926–1932: „Siedlung Kalkerfeld“ in Köln, heutiges Köln-Buchforst: „Weiße Stadt“ und „Blauer Hof“ • 1931: Katholische Pfarrkirche St. Petrus Canisius (wurde verändert) • 1927–1929: Baugruppen 4 und 14 der Siedlung Dammerstock in Karlsruhe • 1930: Büro- und Geschäftshaus „Indanthren-Haus“, Schildergasse, Köln (stark verändert) • 1931: UFA-Palast, Hohenzollernring 22–24, Köln • 1934: zehn Häuser am heutigen Gustav-Heinemann-Ufer in Köln • 1939: zweites Büro- und Geschäftshaus „Indanthren-Haus“, Breite Straße, Köln (heute „DuMont-Haus“) • 1939: Wohnblock, Universitätsstraße/Bachemer Straße, Köln-Lindenthal • 1942: Kölner Hochbunker am Breslauer Platz • 1944–1948: Wiederaufbau der Ortschaft Engelskirchen • 1947–1949: Wohn- und Geschäftsbauten der Hahnenstraße, Köln • 1948: „Sartory-Säle“ in der Friesenstraße in Köln • 1949–1951: Wiederaufbau der Mülheimer Brücke, Hängebrücke, mit Fritz Leonhardt (Tragwerksplanung) und Walter Pelikan (Stahlbau) • 1950 Atelierhaus für Gerhard Marcks, Köln-Müngersdorf, Bauherr und Eigentümer Stadt Köln • 1950: Britisches Kulturinstitut British Council, „Die Brücke“, Hahnenstraße 6, Köln. Zuvor 1947 Projekt für den Standort am Kaiser-Wilhelm-Ring. (Nach dessen Schließung Ende der 1990er Jahre seit 2002 Sitz des Kölnischen Kunstvereins.) • 1951: Wohnhaus für Josef Haubrich, Köln-Müngersdorf • 1950–1952: „Concordia-Haus“, Börsenplatz 1, Köln (mit Paul Doetsch) • 1952–1953: Verwaltungsgebäude der Provinzialfeuerversicherungsanstalt der Rheinprovinz in Düsseldorf (mit Eugen Blanck und Hans Schwippert) • 1953: Institut Français in Köln, Sachsenring 77 • 1954–1962: Bauensemble um das Opernhaus Köln • 1954–1957: Oper Köln • 1957–1958: „Opernterrassen“ (Restaurant) • 1959: „Theater-Parkhaus“ (oder „Operngarage“), Krebsgasse • 1960: Büro- und Geschäftshäuser „Concordia“ und „Herold“, Offenbachplatz • 1959–1962: Schauspielhaus Köln • 1956–1957: „Turmhaus“ und Kaufhaus Müller-Wipperfürth, Schildergasse, Köln • „Antoniterhof“, Schildergasse, als Überbauung der Nord-Süd-Fahrt • 1958–1961: Dresdner Bank Köln • 1. Bauabschnitt: Komödienstraße, 1958–1960 • 2. Bauabschnitt: Turmbau, Unter Sachsenhausen, 1960–1961 • 1959: Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät („WiSo-Gebäude“) der Universität zu Köln
Bildergalerie
• Frühwerk • Illustration — „Montanushaus“, Köln, um 1913/14 • Illustration — „Siedlung Bickendorf II“, Akazienweg, 1923–1931 • Modernistische Architektur in der Weimarer Republik • Illustration — „Siedlung Bickendorf II“, Am Haselbusch, 1922–1931 • Illustration — „Blauer Hof“, Köln-Buchforst, 1926–1932 • Illustration — „Weiße Stadt“ in Köln-Buchforst, 1929–1932 • Illustration — St. Petrus Canisius, Köln-Buchforst, 1931 • Illustration — Ufa-Filmpalast, Hohenzollernring, Köln, 1931 • Bauten der Nachkriegszeit • Illustration — Blockbebauung der Hahnenstraße, 1947–1950 • Illustration — „Haubrich-Wohnhaus“ für Josef Haubrich, Köln, 1951 • Illustration — „Concordia-Haus“, Hohenzollernring, Köln, mit Paul Doetsch, 1951–1952 • Illustration — Düsseldorf, Verwaltung der Provinzial-Versicherung, 1952–1953 (Photo: Mai 1957) • Illustration — Kölner Opernhaus, 1954–1957 (Foto von 2010, vor der Sanierung) • Illustration — Schauspielhaus Köln, 1959–1962 (Zustand vor der Sanierung) • Illustration — Wohn und Geschäftshausriegel gegenüber der Oper, 1960
Schriften
* * *
Literatur
• H.: Siedlungen und andere Bauten von Architekt Wilhelm Riphahn, Köln. In: Moderne Bauformen, Jg. 22, 1923, S. 1–32 (+ 2 Farbtafeln). * * • Heinrich de Fries (Einl.): Wilhelm Riphahn. Reihe Neue Werkkunst, hrsg. von Roland Jaeger. Friedrich Ernst Hübsch Verlag, Berlin/Leipzig/Wien 1927. • Nachdruck mit einem Nachwort von Wolfram Hagspiel: Gebr. Mann Verlag, Berlin 1996, ISBN 3-7861-1813-2. • D. Stuart: Architekt Wilhelm Riphahn, Köln. In: Moderne Bauformen, 1927, Jg. 26, S. 476, Abb. 476–485 (Digitalisat der Universitätsbibliothek Heidelberg). Stellt Umbau des „Haus C.“ in Köln-Marienburg (1926) und die „Siedlung Bickendorf II“ vor. * • Richard Braungart: Wohnbauten des Architekten W. Riphahn in Köln. In: Dekorative Kunst. Illustrierte Zeitschrift für angewandte Kunst, Jg. 32, Band 37, 1928/29, S. 33–36 (Digitalisat). • Wolfram Hagspiel: Der Kölner Architekt Wilhelm Riphahn. Sein Lebenswerk von 1913 bis 1945. Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln 1982, ISBN 3-88375-017-4 (zugleich Dissertation, Universität zu Köln, 1981). • Werner Mantz: Architekturphotographie in Köln 1926–1932. Ausstellungskatalog, Museum Ludwig Köln, Köln 1982. • Clemens Klemmer: Der Kölner Architekt Wilhelm Riphahn (1889–1963). In: Werk, Bauen + Wohnen, 76. / 43. Jahrgang 1989, Heft 3, S. 72 und 74 (mit Literaturangaben). • Helmut Fußbroich: ArchitekturFührer Köln. Profane Architektur nach 1900. Fotografie Dierk Holthausen. J.P. Bachem, Köln 1997, ISBN 3-7616-1305-9 (mehr als ein Dutzend Einträge zu Werken Riphahns). • Britta Funck (Bearb.): Wilhelm Riphahn, Architekt in Köln. Eine Bestandsaufnahme. (Katalog zur Ausstellung Wilhelm Riphahn – Architekt in Köln im Museum für Angewandte Kunst Köln vom 18. September 2004 bis 2. Februar 2005). Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln 2004 (2. Auflage: 2012), ISBN 978-3-88375-881-7. • Jürgen A. Roder: Wilhelm Riphahn, in: Internetportal Rheinische Geschichte des Landesverbandes Rheinland (LVR).
Weblinks
* • arch • Architektur der 50er – Wilhelm Riphahn. Kulturtussi.de • Forschungsprojekt Architektur und Ingenieurbaukunst der 1950er, 60er und 70er Jahre in NRW. uni-dortmund.de • Bilderbuch Köln.de; abgerufen am 30. September 2012 • Route zu Bauten von Wilhelm Riphahn bei baukunst-nrw • Architektur der 50er – Stoffpavillion Moeller., WDR Lokalzeit aus Köln, 14. Februar 2016
Dated record
Life and career
The full dated record · 2 entries
1889
Wilhelm Riphahn was born on 1 January 1889.
1963
Wilhelm Riphahn died on 27 December 1963.
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The biographical narrative on this page is based on the Wikipedia article Wilhelm Riphahn, revision 270509396 (DE edition), by its contributors. VALÉORINE has edited that text and built its own documentary record around it. The reused material is available under CC BY-SA 4.0, and this page's reuse of it is offered under the same licence. Everything else on this page — the chronology, the holdings, the evidence, the plates and the connections — is VALÉORINE's own record. Sources and licences.
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