physharmonica
The physharmonica is a keyboard instrument fitted with free reeds, a kind of harmonium much used in Germany in the early 20th century.
physharmonica
Pax:Vobiscum · CC BY-SA 3.0
- Field
- Indian harmonium
VALÉORINE Encyclopedia
VALÉORINE documentary reading
Documentary summary
The physharmonica is a keyboard instrument fitted with free reeds, a kind of harmonium much used in Germany in the early 20th century.
Admitted source layer · organised and presented by VALÉORINE
Note VALÉORINE
No house-authored Note is published until its assertions and sources pass the VALÉORINE evidence contract. The documentary article remains available in full while that enrichment is being consolidated.
Documentary enrichment in progress · no unsupported statement published
Reference Check
Propose documentary evidence for physharmonica. A contribution is never written directly as fact: identity, source, rights and evidence gates still decide.
Sign in to contribute
World of VALÉORINE
Documentary connections
Only confirmed graph relationships appear here. Images are shown only when their identity and reuse rights both pass the documentary gate.
Documentary evidence
Evidence Panel
wikipedia incomplete · checked 25 September 2026
- Identity
- resolved
- Independent source families
- 0
- Admitted assertions
- 0
- Open conflicts
- 0
Authority files
wikidata · Q182999 · wikipedia · Physharmonica
In this article
Description
The physharmonica resembles a small harmonium, but is differentiated from it by having no stops, being without percussion action, having only a 4 octave compass, and not speaking readily or clearly. As with the harmonium, the bellows are worked by the feet by an alternate movement, which also affords a means of varying the dynamic force of the tone according as more or less energetic pedalling increases or decreases the pressure of the wind supply. The physharmonica was invented in 1818 by Anton Haeckl, of Vienna; in the original instrument the bellows were placed right and left immediately under the shallow wind-chest, and were worked by means of pedals connected by stout wire. A specimen, having a compass of four octaves and a very sweet tone, is preserved in the collection of Paul de Wit, formerly in Leipzig, transferred to Cologne and then back to Leipzig's Grassi Museum. A patent for improvements to this type of instrument was granted to Anton Reinlein 1824. Christian Friedrich Ludwig Buschmann also built similar instruments at least by 1828. There were also others who produced these instruments such as Johann Caspar Schlimbach with Bernhard Eschenbach, Carl Friedrich Voit in Schweinfurt and in Stuhl.
Primary material
Documents and archives
reference work
- “Physharmonica”, English Wikipedia, consulted as further reading
Reputable secondary · Wikipedia
authority record
- Wikidata, structured authority record Q182999: physharmonica
Unverified · Wikidata
Notes from the source article
Cited by Wikipedia
Notes from the source article
These works are cited by the source article, in its own numbering. They are recorded as its citations, not as sources VALÉORINE has verified.
- 1.Musikalisches Conversations-Lexikon. Encyklopädie der gesammten Musik-Wissenschaft für Künstler, Kunstfreunde und Gebildete. Red. von A. Gathy, Ausg. in einem Band, 2. Aufl., G. W. Niemeyer, Hamburg 1840, S. 358: „Phyharmonika; ein 1821 von Franz Häckel erfundenes Tasteninstrument, um dessen Erfindung sich übrigens noch drei andere Künstler streiten. Der Ton desselben wird durch metallne Zungen hervorgebracht, die durch Wind zum Klingen gebracht werden, indem derselbe bei dem Niederdruck der Tasten durch die sich öffnenden Ventile gegen die Zungen strömt. Das Instrument ist etwa 4 Fuß lang und 2 Fuß breit; der Balg wird durch einen Fußtritt regiert; der Ton ist sehr angenehm und kann vermittelst des stärkern oder schwächern Drucks der Finger auf die Tasten nach allen Graden modificirt werden“ ( ).
- 2.Allgemeine musikalische Zeitung, mit besonderer Rücksicht auf den österreichischen Kaiserstaat (= Wiener allgemeine musikalische Zeitung. 5. Jg.). Anton Strauss, Wien 1821, Nr. 30, S. 239 f: „Der hiesige Instrumentenmacher, Anton Harkel, [!] hat ein neues Instrument erfunden, welches er Physharmonica benennt, und das in der Form eines 6 octavigen Quer-Pianoforte, ohne Saiten und Pfeifen, im Basse den Klang des Orgel-Pedals, in der Mittellage jenen des englischen oder Bassethorns, so wie in den höhern Corden das Flageolet auf das täuschendste nachahmt. Die Tastatur ist sehr leicht spielbar, und da der Blasebalg mit dem Fusse getreten wird, so kann der Anschlag nach Willkühr geschwellt, oder mittelst einer zweyten Mutation vermindert werden. Auch in einem ganz kleinen Formate fertigt der Meister davon Exemplare, die bequem im linken Arme liegen, indess die rechte Hand spielt, und allenfalls im Freyen nächtlicherweile einen Gesang zart begleiten kann […] (D—s)“ ( ).
- 3.Stephan von Keeß, Wenzel Carl Wolfgang Blumenbach (Hrsg.): Systematische Darstellung der neuesten Fortschritte in den Gewerben und Manufacturen und des gegenwärtigen Zustandes derselben. 2. Band. Carl Gerold, Wien 1830, S. 37 f.: „Die Physharmonica von dem Claviermacher Anton Häckel in Wien, auf welche der Erfinder d. 8. April 1821 ein 5jähr. Priv. erhielt, das 1826 noch auf weitere 2 Jahre verlängert wurde, ist ein in einem länglichen kleinen Kasten befindliches, mit Tasten versehenes Instrument, wobey durch das Treiben eines kleinen Blasebalges der Wind auf Metallfedern bläst, und einen der Oboe ähnlichen, sehr angenehmen Ton hervorbringt. […] Der Claviermacher Carl Fuchs in Wien erhielt d. 23. Jun. 1826 ein 5jähr. Priv. auf die Verbesserung der Häckel’schen Physharmonica, welche darin besteht: 1) dieses Instrument ohne Anwendung von Wachs oder irgend einem andern Stoffe zu stimmen […] und 2) einen in seiner Behandlung leichteren, die gleichförmige Ausdauer der Töne bewirkenden, und in jeder Hinsicht zweckmäßigen Blasebalg anzubringen“ ( ).
- 4.E. F. F. Chladni: Nachrichten von einigen (theils wirklichen, theils vielleicht nur angeblichen) neueren Erfindungen und Verbesserungen musikalischer Instrumente. In: Allgemeine musikalische Zeitung. 23. Jg., Nr. 23, S. 396: „[…] Es scheint also, eben so, wie das vorher erwähnte Instrument von Anton Häckl, von dem Aeolodikon nicht wesentlich verschieden zu seyn“ ( ).
- 5.E. F. F. Chladni’s Beyträge zur praktischen Akustik und zur Lehre vom Instrumentbau enthaltend die Theorie und Anleitung zum Bau des Clavicylinders und damit verwandter Instrumente. Breitkopf und Härtel, Leipzig 1821, S. 6 ( ).
- 6.|Klaväoline In: Wöchentlicher Anzeiger für Kunst- und Gewerbfleiß im Königreiche Baiern. 1. Jahrgang, Nr. 21, 28. Oktober 1815, S. 225–234.
- 7.Gazzetta di Milano. Nr. 137, 16. Mai 1816, S. 534: «Del resto sta nell’ arbitrio del sonatore il produrre qualunque armonia, e nessun istromento musicale, sinora conosciuto, può paragonarsi all’ Aelodicon, di cui è inventore il signor Eschenbach di Königshofen» ( ).
- 8.„Carl Friedrich Voit (5. Mai 1774 bis 20. März 1854), ebenfalls ein Innovator im Instrumentenbau. Er baute Clavichorde und entwickelte schon um 1820 das Aeolodikon (griech. Aeolus = Wind), einen Vorläufer des Harmoniums.“ Orgeln in Unterfranken, S. 315
- 9.Allgemeine musikalische Zeitung. 22. Jg., Nr. 16, 19. April 1820, S. 267–269: „[…] Hr. Reich, Mechaniker aus Fürth bey Nürnberg, mit seinem neuerfundenen Instrumente in der Form eines Klaviers von 6 Octaven, das er: Aeolodikon nennt“ ( ).
- 10.Allgemeine musikalische Zeitung. 26. Jg., Nr. 18, 29. April 1824, S. 288: „Am 24sten liess sich im Theater an der Wien Herr J. F. Lange aus Cassel mit freyen Phantasieen auf dem Aeolodikon hören.“ – Es folgt ein Bericht aus der Ankündigung der Aufführung „zur Empfehlung des Künstlers und des Instrumentes“ ( ).
- 11.Systematische Darstellung der neuesten Fortschritte in den Gewerben und Manufacturen und des gegenwärtigen Zustandes derselben. 2. Bd., herausgegeben von Steph. von Keeß und W. C. W. Blumenbach, Carl Gerold, Wien 1830, S. 38 f.: „Eine besondere Art von Harmonica ist diejenige, welche der Spieluhrfabrikant Anton Reinlein und dessen Sohn Rudolph in Wien erfanden. Sie erhielten d. 10. Febr. 1824 ein 5jähr. Priv. auf die Verbesserung in der Verfertigung der Harmonica nach chinesischer Art, wornach dieselbe […] mittels einer Claviatur zum Spielen mit freyer Hand eingerichtet ist […] Dieses Instrument hat im Tone einige Ähnlichkeit mit der Physharmonica, und kommt in den tiefen Tönen auch dem Clavicylinder einigermaßen gleich. Sie hat 3, 4½ bis 5 Octaven. Während des Spieles tritt der Spielende mittels eines Trittes den Blasebalg. Es scheint daher, daß der Ton durch die Strömung der Luft durch eine besonders construirte Öffnung hervorgebracht wird“ ( ).
- 12.Hans Schneider: Musikinstrumentenbau in Preussen. 1994, S. 114.
- 13.Systematische Darstellung der neuesten Fortschritte in den Gewerben und Manufacturen und des gegenwärtigen Zustandes derselben. 2. Bd., herausgegeben von Steph. von Keeß und W. C. W. Blumenbach, Carl Gerold, Wien 1830, S. 10: „Die Orgelbauer Flight und Robson haben neuerlich ein großes Instrument ausgeführt […] Ehemahls wurde es durch eine Dampfmaschine in Umtrieb gesetzt. […] Vielleicht gehört hierher auch das Aeolodikon, auf dessen Entdeckung und Verbesserung d. 1. Aug. 1826 Mich. Jos. Kinderfreund und der Mechaniker Wenzel Balde in Prag ein 5jähr. Priv. erhalten haben. Bey diesem Instrumente, durch welches nicht nur eine Harmonie blasender Instrumente, als Flöte, Oboe, Clarinette, Fagott, Waldhorn und Serpent hervorgebracht, sondern auch Streichinstrumente, als Violine, Viola und Viononcell hörbar gemacht werden können, soll 1) jeder einzelne Ton solider, kräftiger und heller angezeigt, 2) durch einen eigenen Mechanismus die Blasebälge ohne das geringste Geräusch in Bewegung gesetzt, und 3) bey der Dauerhaftigkeit des Werkes eine sichere und bleibende Stimmung erzweckt werden“ ( ).
- 14.Zeitung für die elegante Welt. 26. Jg., herausgegeben von K. L. M. Müller, Leopold Voß, Leipzig 1826, Nr. 82, S. 663 f.: „Aus Regensburg, im Januar […] Unser sinnige Landsmann, der königl. großbritannische und königl. französische privilegirte Hofmechanikus, Hr. J. N. Mälzl, schiffte sich unlängst von Frankreich aus nach Nordamerika ein, um dort seine neu verfertigten Kunstwerke zu zeigen, während sein nicht minder erfindungsreicher Bruder, der K. K. österreichische privilegirte musikalische Hof-Kunstmaschinist, Hr. Leonhard Mälzl, zu Wien sich anschickt, ein neues Instrument, Metall-Harmonika genannt, in St. Petersburg zur öffentlichen Ansicht zu bringen, nachdem er dasselbe zur Zeit der Krönung der Kaiserin von Oesterreich und Königin von Ungarn Majestät, in Preßburg zur allgemein bewunderten Ansicht brachte“ ( ).
- 15.Systematische Darstellung der neuesten Fortschritte in den Gewerben und Manufacturen und des gegenwärtigen Zustandes derselben. 2. Band, herausgegeben von Steph. von Keeß und W. C. W. Blumenbach, Carl Gerold, Wien 1830, S. 9 ( ).
- 16.GStA Merseburg, Rep. 76 Ve, 9, Abt. 15 c. Nr. 8
- 17.Zitat: „Drs. Dowler Glossophon oder Orgel aus der sogenannten Mund-Harmonika. Dr. Dowler hat aus der sogenannten Mundharmonika (die in England für eine neue Erfindung, Eola, gilt) eine Art von Orgel gebaut, die vier Octaven umfaßt, einen sehr kleinen Raum einnimmt, und sehr angenehm tönt. Die Society of Arts belohnte ihn dafür mit ihrer großen silbernen Medaille.“
- 18.Wilhelm Hebenstreit: Wissenschaftlich-literarische Encyklopädie der Aesthetik. Ein etymologisch-kritisches Wörterbuch der ästhetischen Kunstsprache, Carl Gerold, Wien 1843, S. 560 ( ).
- 19.Musical World. Bd. 13, New York 1855, Nr. 13, S. 360: “Employing two hundred men, and finishing eighty instruments per week” ( ).
- 20.Vgl. Allgemeine musikalische Zeitung. 1826, Sp. 430.
- 21.Christian Sepp: Ludovika. Sisis Mutter und ihr Jahrhundert. August Dreesbach, Verlag München 2019, S. 120.
References
Citations
References
Each reference names the institution holding it, so a reader may go to the document itself.
reference work
Partially resolvedauthority record
Unverified
The Encyclopedia exists whether or not anything is for sale. Corrections are recorded rather than overwritten, and every version of this record is kept. Published 14 August 2026.
Elsewhere in Collectables
20,755 published records in this field, each with its sources named.
- photoplayerTerminology
- Photoshop contestWork
- PhozonWork
- PhyloWork
- PhysicusWork
- Pi chumTerminology
- Pi-balledWork
- PiaggioOrganisation
Best supported in this field
For owners
Own an object connected with physharmonica?
A specialist will read what you send and tell you what the house can establish, what it cannot, and whether the object is suited to sale. There is no charge and no obligation. The object stays with you throughout; nothing is shipped to us unless it is arranged in writing beforehand.